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Schimmelpilz im Neubau, Altbau: Infos und Sanierung vom Profi - Krüger & Scharnberg GmbH - Baustoffe in Hamburg

Schimmel in Gebäuden, Alt- und Neubauten

Schimmelpilz, Sanierung, Vorbeugung vom Experten aus Hamburg

Die Ursachen der meisten Hausschimmelarten sind bekannt und gut dokumentiert. Kondenswasser (auch Tauwasser) ist das Hauptproblem aller Gebäude, vor allem der modernen, hochgedämmten Bauten. Die Raumluft schlägt sich dabei in kühlen Bereich an Wand, Boden und anderen Bauteilen ab, kondensiert und bildet damit die Grundlage des Schimmels: Ausreichend Feuchtigkeit.

Nun schimmelt es nicht sofort beim ersten Auftreten von Feuchtigkeit, aber ausreichende Nahrung (Organische Stoffe) und ausreichend Feuchtigkeit zusammen lassen Schimmel wachsen, bis er sichtbar und bzw. oder gefährlich wird. Die Menge an notwendiger Feuchtigkeit ist natürlich abhängig vom Schädling, liegt jedoch in der Regel bei ca 80% rel. Luftfeuchte.

Moderne Bauten und deren Vorteil für den Schimmel

Alte Gebäude haben deshalb einen hohen Energiebedarf, weil deren Dämmung und Dichtung nach heutigen Maßstäben nicht mehr ausreichen. Fenster sind zugig, Haustüren schließen nicht richtig, Kamine und andere Öffnungen werden nur mittels einfacher Klappen (falls überhaupt) gedichtet. Das führt zu einer hohen Heiz- und Energiekostenrechnung vor allem zu: bester Raumbelüftung. Schimmel hätte kaum eine Chance, denn der ständige Austausch der Raumluft von drinnen (warm) nach draußen (kalt) wird durch unzählige, winzige Öffnungen ständig gewährleistet. Wer in einem Altbau dann noch regelmäßig lüftet, wird voraussichtlich niemals Ärger mit Schimmelpilzen haben.

Bewiesen wurde: 80% allen Schimmelbefalls ist vom Bewohner selbst verursacht

Welchen Ärger sich Mieter mit dem Vermieter einhandeln, ist sicherlich bekannt. Mietkürzungen, Schadenssuche, Gutachten, Gerichtstermine und dergleichen entfernen den Schimmel nicht und in aller Regel lautet das abschließende Urteile: unzureichende Lüftung. Das ist in der eigengenutzten Immobilie zumindest rechtlich einfacher, hilft aber wenig, wenn der Schimmel da ist. Da hilft meist nur: an die eigene Nase fassen und richtig lüften. Besonders empfindlich für Schimmel sind naturgemäß alle Räume mit hohem Feuchtigkeitspotential: Küche, Wäscheraum/Räume zur Wäschetrocknung, sehr warme Räume (hohe Temperatur erlaubt das Binden von mehr Luftfeuchtigkeit), sehr kalte Räume (erlauben das Kondensieren der Luftfeuchtigkeit), Bäder und WCs und alle Arten von Kellern. Daher ist neben der regelmässigen Lüftung auch ein planvolles Heizen - auch während des Urlaubs - unabdingbar.

Manchmal reicht Lüften nicht aus: Schimmel durch Bauschäden

Jedes undichte Bauelement, von der Haustür bis zum Dachfenster, erlaubt das Eindringen von Feuchtigkeit. Hinzukommen undichte Teile des Dachs und des Bauwerks, wie zum Beispiel defekte Dampfsperrfolien und fehlerhafte Innendämmungen. Weiterhin ist jede Wärmebrücke eine Einladung die Entstehung von Kondenswasser. Wärmebrücken entstehen, wo (kalte) Außenluft durch ein Bauteil wie zum Beispiel ein Stahlträger direkt mit (warmer) Innenluft verbunden werden. Selbstverständlich sind solche Wärmebrücken unbedingt zu vermeiden, aber Undichtigkeiten auch und dennoch entstehen sie.

 

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